Philipp Roeth (1831
Darmstadt -
1921 Munich)
Von Bedeutung wurde fuer Roeth die Begegnung mit dem Darmstaedtler
Maler Paul Weber, der 1860 aus Amerika in seine Heimatstadt zurueck
kehrte. Noch im selben Jaht trat Roeth in das Atelier Webers ein,
der ihm die Landschafterkunst der Schule von Barbizon vermittelte, an
der sich Roeth fortan orientierte.
1871 heiratete er eine Tochter Webers und zog nach Muenchen.
Angeregt durch den Muenchner Maler Adolf Lier widmete er sich in einem
lockeren Malstil den Motiven in der unmittelbaren Umgebung von
Muenchen. 1894 zog der Kuenstler in der Villenkolonie in Gern in
sein eigenes Haus. In Anerkennung seiner kuenstlerischen
Leistungen bekam er 1903 den Professorentitel verliehen. Roeth,
der sich in seinem Werk zu einem der herausragenden Maler des "Passage
in Time" entwickelte, gehoerte in Muenchen des ausgehenden 19.
Jahrhunderts zu den fuehrenden Landschaftsmalern.
Source:
Dagmar Wagner, Darmstaedter Galerie, 19. Jahrhudert, Mathildenhoehe,
Darmstadt 1992, Seiten 145+146)

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