Karl Meisenbach (1898 Nuernberg -
1976 Muenchen)
Er ist ein Schueler
Karl Caspars, aber seine Handschrift hat ihren eigenen Ausdruck
gepraegt, gekennzeichnet durch eine Reduzierung des Formgeruests auf
vereinfachte Formeln. Die oftmals ueberraschend kuehne Gestalt
wird gebaut von Farben einer ebenso kuehnen Intensitaet.
Meisenbach gibt seinen auf wenige Farben beschraenkten
Landschaften eine strenge Struktur, seinen Stilleben eine starke
Raumhaftigkeit und Farbentspannung, in seinen Blumenbildern loest sich
die Form, aber die Kraft des Auftrags und die Intensitaet der Farben
schliesst das Bildganze und steigert es zu manchmal noch
brodelnden, in vielem aber zu so starken Wirkungen, dass die Galerie
fuer die Wucht dieser Werke fast zu klein erscheint.
Source:
Zeitungskritik der Ausstellung Meisenbach/Balwe in der Galerie
Meier-Lengeling, Nuernberg 1948)
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