Hermann Euler (1900 Aschaffenburg
- 1970 Rosenheim)
Der Sohn eines Brauereidirektors wurde 1920 Malschueler von Moritz
Heymann in Muenchen. 1923 kam er an die Akademie zu Heinrichvon
Zuegel und spaeter zu Angelo Jank, bei dem er bald zum Meisterschueler
avancierte. Fritz Aigner: "Die bis dahin grauen Toene wichen
leuchtenden Farben, die Akkorde wurden reiner und weicher" - Und Hans
Heyn: "Ein bestimmender Einfluss ging spaeter nicht so sehr von Edvard
Muenchaus, auf dessen expressionistische Kraft der junge Maler in
Norwegen stiess, sondern von Karl Caspar." Die Muenchner
Sezession fuehrte ihn seit 1925 als Mitglied. Daneben schloss er
sich dem Kuenstlerverband "Die Juryfreien" an. 1937 verbannte ihn
die Reichskunstkammer aus der Staedt. Galerie Muenchen. Sein
Engagement als Juror muss erwaehnt werden, als es galt, nach 1948 bei
den Ausstellungen im Rosenheimer Kunstverein, die Spreu vom Weizen zu
trennen.
Source:
Galerie Franz Gailer, Frauenchiemsee
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