Hans Frederik Gude (1825 Oslo -
1903 Berlin)
1841 kam Gude nach Duesseldorf, wo Andreas Achenbach seine grosse
Begabung erkannte und ihn als Privatschueler aufnahm. Im Winter
1842 trat Gude in die Landschaftsklasse Schirmers ein, der er bis 1846
angehoerte. 1854 wird Gude Nachfolger Schirmers an der
Duesseldorfer Akademie. Durch eine stetig wachsende Schuelerzahl
in seinem Schaffen gehemmt, legte er 1861 kuerzerhand das Lehramt
nieder und zog mit seiner Familie nach Wales, wo er sich ganz der
Freilichtmalerei verschrieb.
Von 1864-1880 war Gude als Professor an der Akademie in Karlsruhe und
von 1880-1901 an der Akademie in Berlin taetig. Er war Mitglied
der Akademien von Stockholm, Kopenhagen, Wien, Berlin, Antwerpen,
Rotterdam und seit 1880 Senator der Berliner Akademie. Zeit
seines Lebens wurde er mit mehreren goldenen Medaillen bedacht, so von
Berlin (2x), Paris (3x), Weimar, Koeln, Wien (2x) Philadelphia,
Antwerpen und Melbourne.
Gude kam 1853 erstmals an den Chiemsee. Er wiederholte die Reise
1867-1869 und 1871 und 1872. Wir verdanken ihm aus jenen Jahren
einige Bilder, die zu den Besten zaehlen was am Chiemsee gemalen wurde.
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