Franz von Defregger
(1835 Stronach bei Doelsach/Tirol - 1921 Muenchen)
"Defreggers Malerei
wurzelte im Gegenstaendlichen ... Er verstand es wie kaum ein anderer,
das Stoffliche mit dem Malerischen zu verbinden, weswegen seine Werke
bodenstaendig und anheimelnd wirken ... Der Betonung, die Wilhelm Leibl
in seiner Portraetkunst oft auf die Darstellung der Haende legte, in
deren Wiedergabe er unbestrittener Meister war, entspricht bei
Defregger die Bedeutung der Augen. Die Ausdruckskraft eines
ganzen Bildes liegt haeufig in den Augen seiner dargestellten Personen,
eine Eigenart, die bei den Portraets besonders auffallend ist.
Empfindungen der verschiedensten Art vermochte er allein durch einen
Blick auzudruecken, der oft so unmittelbar auf den Betrachter wirkt,
dass dieser sich ihm kaum entziehen kann.
Source:
Hans Peter Defregger, Franz von Defregger, Rosenheim 1983,
Seite 21,32
links:
Franz
von Defregger (1835-1921)
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